SolveSpace im Test: Das CAD von der Diskette

📌 Teil unseres umfassenden Leitfadens: Dieser Test gehört zu unserem Leitfaden für populäre 3D-Modellierungssoftware, der das moderne Konstruktions- und Design-Ökosystem vollständig abbildet.

Einleitung: Das Programm auf einer Diskette

August 2013. Der Quellcode von SolveSpace wurde unter GPLv3 veröffentlicht.

Damals war die meist wiederholte Eigenschaft des Programms seine Größe: Es passte auf eine Diskette [6]. Ein seltsames Lob für Konstruktionssoftware. Doch dahinter stand eine ernsthafte Behauptung. Parametrisches Modellieren brauchte keinen riesigen Installer, keinen Lizenzserver und kein Cloud-Abo. Eine ausführbare Datei, ein Constraint-Solver und eine Zeichenfläche genügten.

Dreizehn Jahre später, im Oktober 2026, erschien SolveSpace 3.3 [2][4]. Das Programm läuft noch immer als einzelne Datei, verlangt noch immer keine Installation und stellt noch immer dieselbe Frage: Wie klein kann der Kern eines CAD-Programms sein?

SolveSpace ist eine constraint-basierte parametrische 2D/3D-CAD-Anwendung. Sie nutzt einen eigenen Geometrie-Solver, erzeugt Körpermodelle, Baugruppen-Constraints, Getriebesimulation und Vektorausgaben [1]. Die Lizenz ist GPL-3.0-or-later [4][5]. Jonathan Westhues begann 2008 damit; heute pflegt eine ehrenamtliche Community das Projekt [5].

Das Motiv dieses Tests ist die Diskette. Denn die Geschichte von SolveSpace ist die Geschichte eines Programms, das mit seiner Kleinheit prahlte und dann wachsen musste.

SolveSpace auf einen Blick

Entwickler Jonathan Westhues (Gründer, 2008); seit 2013 Community-Pflege [5][6]
Aktuelle Version 3.3 — 20. Oktober 2026 auf der Download-Seite; GitHub-Release am 21. Oktober 2026 [2][4]
Lizenz GPL-3.0-or-later (frei und quelloffen) [4][5]
Sprache / Architektur C++; eigener Solver auf Basis symbolischer Gleichungen [3][5]
Größe der Einzeldatei Windows x64 3.3: 9.545.216 Bytes (etwa 9,1 MiB); x86: 8.804.352 Bytes [4]
Plattformen Windows Vista–11, Linux, macOS; OpenBSD aus dem Quellcode; experimenteller WebAssembly-Build [2][4]
Modellierung Skizze, Extrude, Lathe, Helix, Boolean (Union/Difference/Intersection), parametrische Muster, Baugruppen [1]
Analyse Freiheitsgrad-Prüfung, Bewegungsbahn, Fläche/Volumen, Kollisionsprüfung, STL-Prüfung [1]
Export DXF, EPS, PDF, SVG, HPGL, STEP (NURBS), STL, OBJ, G-Code-Werkzeugbahnen [1]
Fehlt / Unklar 3D-Fase/Verrundung am Körper, Extrude entlang eines Pfads, vollständige CAM-Umgebung, FEA, formale Roadmap [5][8]

Erste Wendung: Die Diskette ist gewachsen

Die Größenlegende ist der am leichtesten prüfbare Teil von SolveSpace — und der am leichtesten falsch wiedergegebene.

In der GPL-Ankündigung von 2013 wurde das Programm als „eine winzige ausführbare Datei, die auf eine Diskette passt” beschrieben [6]. Das impliziert eine Obergrenze von 1,44 MB. Heute ist der Windows-x64-Build von 3.3 9.545.216 Bytes groß, also etwa 9,1 MiB [4]. Der 32-Bit-Build misst 8.804.352 Bytes. Die Einzeldatei-Architektur überlebte; die Diskette nicht.

Dieses Wachstum ist kein Scheitern. Für ein CAD-Programm sind 9 MB noch fast komisch. Zum Vergleich: Kommerzielle Pakete brauchen einen Installer und tragen Gigabytes an Bibliotheken mit sich. Ein unabhängiger Praxistest von 2022 nannte für den macOS-Build eine installierte Größe unter 30 MB und eine Startzeit von etwa einer Sekunde [7].

Trotzdem bleibt der korrekte Satz wichtig: SolveSpace ist kein „3-MB-Programm”. Es ist ein einzeldateifähiges, installationsfreies Programm von rund zehn Megabyte. Der Unterschied zählt, weil die Größenbehauptung zur Folklore geworden ist — und Folklore weckt falsche Erwartungen, bevor die Download-Seite überhaupt öffnet.

Die eigentliche Bedeutung der Größe liegt woanders. Unter Windows lädt man eine `.exe` und startet sie. Kein Installer, keine Registry-Reste, kein Lizenzserver [2]. Ein Konstruktionswerkzeug, das auf einen USB-Stick passt, ist auch 2026 eine gültige Idee.

Zweite Wendung: Das Produkt ist der Solver, nicht das Fenster

Der Bildschirm von SolveSpace wirkt wie ein Relikt der 2000er. Dunkle Zeichenfläche, pixelige Symbole, ein Eigenschaftsbrowser in Tabs [7]. Doch der Wert liegt nicht in diesem Fenster. Er liegt in der Mathematik darunter.

Der Constraint-Solver übersetzt geometrische Beziehungen in Gleichungen. Eine Linienlänge, ein Punktabstand, eine Tangentialität oder ein Winkel werden als Gleichung in einem symbolischen Algebra-System geschrieben. Das System löst diese Gleichungen meist numerisch mit einer modifizierten Newton-Methode; Sonderfälle, die durch Vorwärtseinsetzen lösbar sind, werden getrennt behandelt [3].

Der feine Unterschied zeigt sich, wenn eine Skizze nicht vollständig bestimmt ist. Dann wird die Jacobi-Matrix im Sinne der kleinsten Quadrate gelöst, wobei jede Gleichung so formuliert wird, dass die zu minimierende Größe ein brauchbares Strafmaß ergibt. Das Ergebnis ist ein „weniger überraschendes” Verhalten beim Ziehen von Punkten in einer unterbestimmten Skizze, verglichen mit Ansätzen, die die Skizze mit schwachen Maßen ständig vollständig bestimmt halten [3].

Das klingt nach einem kleinen Detail der Bedienung. Es war jedoch genau die Motivation des Gründers im Jahr 2013. In den meisten kommerziellen Solvern konnte das Ziehen eines Punkts in einer teilbestimmten Skizze die Gleichungen erfüllen, indem Punkt A weit verschoben wurde, obwohl eine kleine Bewegung von Punkt B genügt hätte [6]. SolveSpace wurde geschrieben, um dieses Verhalten zu korrigieren.

Die zweite Überraschung: Der Solver wird auch als eigenständige Bibliothek angeboten [3]. Wichtiger noch, er wanderte weiter: Die Assembly3-Werkbank von FreeCAD und das CAD-Sketcher-Add-on für Blender nutzen den SolveSpace-Solver in der Python-Portierung py-slvs [8].

Das größte Exportgut von SolveSpace ist also nicht sein Zeichenfenster. Es ist der Constraint-Solver. Das Vermächtnis des kleinen Programms lebt in anderen Programmen weiter.

Dritte Ebene: Freiheitsgrade und Getriebe

Was SolveSpace unterscheidet, ist die Sichtbarkeit der Frage: „Wie viele Freiheitsgrade bleiben übrig?”

Die Funktionsliste nennt es eine „Freiheitsgrad-Prüfung, um unbestimmte Punkte in der Skizze zu zeigen” [1]. In der Praxis sehen Sie den Überschuss oder die Lücke in Ihrer Skizze, während Sie zeichnen. Die meisten CAD-Programme melden das in einer Warnzeile; SolveSpace legt es auf das Modell.

Auf der Getriebeseite kann das Programm ebene oder räumliche Koppelgetriebe mit Stift-, Kugel- und Schubgelenken simulieren [1]. Sie können Teile verknüpfen, mit sechs Freiheitsgraden ziehen, die Bahn der Bewegung aufzeichnen und diese Bahn in eine Tabellenkalkulation exportieren [1].

Auch hier ist die Grenze des Solvers lehrreich. Die Technologie-Seite sagt, ein Konvergenzfehler sei „fast immer ein echtes Problem mit den angegebenen Constraints”. Das Beispiel ist deutlich: Ein Koppelmodell konvergiert nicht, wenn das reale Getriebe blockiert [3]. Die Fehlermeldung ist dann vielleicht die Mechanik, die spricht — nicht die Software, die versagt.

Bei mehreren Lösungen entscheidet die Anfangsposition der Skizze, welche gewählt wird. Das ist das natürliche Ergebnis des Einzugsbereichs des numerischen Verfahrens; einige Fälle werden gesondert behandelt [3]. Für den Nutzer heißt das: Derselbe Constraintsatz kann aus verschiedenen Startpositionen unterschiedliche, aber gültige Geometrien ergeben. Das ist kein Fehler, sondern die Natur constraint-basierter Modellierung.

Vierte Ebene: Von 2D zu 3D, von DXF zu STEP

Der Arbeitsablauf ähnelt der Logik „erst Skizze, dann Feature-Baum” moderner parametrischer CAD-Programme, ist aber schlanker.

Sie wählen eine Arbeitsebene und zeichnen Linien, Kreise, Bögen, kubische Bézier-Segmente und C2-interpolierende Splines. Sie setzen Maße, Winkel, Tangentialität, Parallelität, Rechtwinkligkeit, Gleichheit, Symmetrie und ähnliche Constraints. Längen können metrisch oder in Zoll eingegeben werden; arithmetische Ausdrücke werden akzeptiert [1].

Wenn die Skizze fertig ist, erzeugt ein Extrude, Lathe (Rotationskörper) oder eine Helix einen Körper. Boolean-Union, -Difference und -Intersection lassen sich anwenden; parametrische Step-and-Repeat-Muster sind möglich [1]. In Baugruppen werden Teile verknüpft, mit Constraints platziert, und Änderungen an Teilen übertragen sich automatisch [1].

Die Ausgabeseite ist der pragmatischste Teil. 2D-Vektorzeichnungen lassen sich als DXF, EPS, PDF, SVG, HPGL und STEP exportieren, mit Fräserradius-Korrektur und einstellbarer Leinwandgröße. 3D-Drahtmodelle gehen nach DXF oder STEP, Dreiecksnetze nach STL oder OBJ, NURBS-Flächen nach STEP [1].

Eine Korrektur ist hier nötig. „SolveSpace hat kein CAM” ist zu grob. Das Programm kann G-Code-Werkzeugbahnen für 2D-Konturen exportieren, samt Fräserradius-Korrektur [1]. Damit bereitet es Arbeit für Laserschneiden, Wasserstrahl oder einfache 2,5-Achs-Bearbeitung vor. Was fehlt, ist eine vollständige CAM-Umgebung: Werkzeugbibliotheken, Schruppstrategien, Simulation und Postprozessor-Verwaltung. Diese Unterscheidung ist für jeden wichtig, der das Programm für eine CNC-Werkstatt prüft.

Dritte Wendung: Grenzen, Legenden und Fakten

Die Grenzen von SolveSpace zeigen sich in Fehlerberichten und unabhängigen Tests, nicht in Werbetexten.

1. Keine 3D-Fase und keine Verrundung am Körper. Der unabhängige Test von 2022 nennt dies den ernsthaftesten Nachteil: Auf einen 3D-Körper lässt sich keine Fase und keine Verrundung anwenden [7]. In einer 2D-Skizze kann ein Tangentialbogen eine Ecke runden, doch der vertraute „zwei Klicks für eine weiche Kante”-Ablauf fehlt. Die Einschränkung ist ab Version 3.0 dokumentiert [5].

2. NURBS-Booleans sind fragil. 2013 nannte der Gründer NURBS-Booleans als größte praktische Einschränkung: langsam, auf eine enge Klasse von Flächen beschränkt und selbst dort wenig robust [6]. Eine unabhängige CAD-Übersicht von 2023 berichtet, dass NURBS-Implementierung und Benutzeroberfläche etwa 10 % bzw. 17 % der gemeldeten Fehler und Wünsche ausmachen [8]. Die Versionshinweise zu 3.3 versprechen „eine deutliche Reduzierung von roten Linien, nackten Kanten und fehlenden Flächen” [4]. Das Problem wurde kleiner; verschwunden ist es nicht.

3. Modelle können explodieren. Der ehrlichste Satz der unabhängigen Übersicht ist ein Hacker-News-Zitat: „Es fühlt sich an, als hätte das Programm die reine Essenz parametrischen Modellierens eingefangen … Leicht, beweglich, nichts Überflüssiges, einfach Spaß. Bis die Modelle zu explodieren beginnen, was in SolveSpace oft passiert” [8]. Das ist keine Übertreibung. Es ist die natürliche Folge eines Solvers, der auf die Reihenfolge der Constraints empfindlich reagiert.

4. Constraint-Reihenfolge lehrt, bremst aber. Der Test merkt an, dass später hinzugefügte Maße als „REF”-Referenzmaße erscheinen; ihren Wert kann man dann nicht mehr ändern. Man muss in der richtigen Reihenfolge arbeiten [7]. Für Anfänger lehrreich, für Erfahrene ein Zeitverlust.

5. Kein vollständiges CAM, FEA oder Zeichnungsblatt. Die dokumentierte Funktionsliste enthält kein Finite-Elemente-Modul, kein Blechmodul und kein assoziatives Zeichnungsblatt [1]. Die Ausgabe erfolgt über 2D-Vektorexport und Ansichtsausgabe.

6. Keine formale Roadmap und keine Unternehmensstruktur. Die Übersicht von 2023 stellt fest, dass das Projekt keine formale Roadmap hat, keine Spenden annimmt und keine stiftungsähnliche Organisation besitzt [8]. Das wirft die Nachhaltigkeitsfrage auf, die Community-Projekte begleitet. Die Entwicklung stoppte jedoch nicht: 3.2 erschien im März 2026, 3.3 im Oktober 2026 [2].

Lernkurve: Ein Tag oder eine Woche?

Zwei gegensätzliche Aussagen über die Lernkurve von SolveSpace sind beide wahr.

Die erste: Der Einstieg ist überraschend schnell. Im Interview von 2013 berichtete ein Nutzer, sein elfjähriger Sohn habe nach etwa 30 Minuten Tutorials effektiv mit dem Programm arbeiten können [6]. Der Gründer selbst räumt ein, die Oberfläche sei „etwas ungewöhnlich”, aber leicht zu erfassen [6].

Die zweite: Wer professionelle CAD-Erfahrung hat, könne in ein bis zwei Tagen flüssig arbeiten und sich in einer Woche der Beherrschung nähern [7]. Gegenüber kommerziellen Paketen, deren Erkundung Monate dauert, ist das ein ernsthafter Vorteil.

Aber „einfach” ist nicht „reibungslos”. Die Oberfläche ist erlernbar, nicht intuitiv. Menüs und Symbole sind alt; manche Vorgänge verlangen, zuerst das Objekt auszuwählen und dann den Befehl zu starten; die umgekehrte Reihenfolge löst ein belehrendes Popup aus [7]. Das ist die Art von Reibung, die aus einer eintägigen Einführung eine einwöchige Gewohnheit macht.

Kurz: SolveSpace zu lernen fühlt sich weniger wie das Erlernen einer CAD-Suite an als wie das Erlernen des Umgangs mit einem Handwerkzeug. Wenige Regeln, aber jede zählt.

Für wen es passt und für wen nicht

Gut geeignet: Maschinenbauingenieure, die einen einzelnen Halter, Flansch, eine Montageplatte oder ein einfaches Getriebe entwerfen; Werkstätten, die 2D-DXF für Laser und Wasserstrahl erzeugen; Maker, die STL für den 3D-Druck exportieren; Studierende, die verstehen wollen, wie ein Constraint-Solver arbeitet; und alle, die eine Firmeninstallation ablehnen und ein Werkzeug vom USB-Stick wollen [1][7].

Wenig geeignet: Teams mit komplexen Freiformflächen; Teams, die ein paketiertes, assoziatives Zeichnungspaket liefern müssen; alle, die ohne 3D-Fasen und -Verrundungen kein Fertigungsmodell erzeugen können; Nutzer, die vollständige CAM-Strategien und Postprozessor-Verwaltung erwarten; und Unternehmen, die einen langfristigen Supportvertrag brauchen.

Es gibt eine mittlere Gruppe: Menschen, die parametrisches Modellieren lernen wollen, aber kein Budget für eine kommerzielle Lizenz haben. Für sie ist SolveSpace als kostenloses Lehrwerkzeug wertvoll. Wer jedoch einen Modellierungsstandard für eine Fertigungslinie sucht, muss die Grenzen von Anfang an kennen.

Kurzer Vergleich mit Alternativen

Werkzeug Ansatz Unterschied zu SolveSpace
Autodesk Fusion 360 Cloud-verbunden, Desktop-zentriert Deutlich reifere CAM-, Simulations- und Flächenwerkzeuge; braucht aber Installation, Abo und ein schwereres Ökosystem.
FreeCAD Open Source, modulare Werkbänke Breiteres Werkzeugset und Zeichnungsunterstützung; steilere Lernkurve und schwerere Installation. Nutzt den SolveSpace-Solver in Assembly3.
OpenSCAD Codebasiertes CSG Kein Constraint-Solver; das Modell wird im Text definiert. Parametrisch, aber ohne interaktive Skizzenerfahrung.
SOLIDWORKS Desktop, Branchenstandard Vollständige 3D-Fasen, Zeichnungssätze und Lieferkettenkompatibilität; viel höhere Kosten und Hardwarelast.
LibreCAD / QCAD 2D-Zeichnung Reifere 2D-Werkzeuge; keine parametrischen Constraints und keine 3D-Körpermodellierung.

Der Entscheidungssatz: SolveSpace ist das Werkzeug für alle, die „klein und parametrisch” wollen. Es ist nicht das Werkzeug für alle, die „umfassend und industriell” wollen.

Schluss: Die Diskette wuchs, die Gewohnheit blieb

2013 passte SolveSpace auf eine Diskette. 2026 ist es eine einzelne Datei von 9,5 MB. Das Programm wuchs; seine Gewohnheit nicht. Kein Installer, kein Lizenzserver, keine Cloud. Herunterladen, starten, zeichnen.

Der Preis dieser Einfachheit liegt an derselben Stelle. Keine 3D-Fasen, fragile NURBS-Booleans, eine Constraint-Reihenfolge, die den Nutzer führt. SolveSpace gibt nicht alles. Was es gibt, versteckt es nicht.

Die Antwort in einem Satz: SolveSpace ist ein einzigartiges Werkzeug, um die Essenz parametrischen Modellierens zu lernen und kleine mechanische Teile schnell zu produzieren; für komplexe Flächen und eine vollständige Fertigungskette ist es ein bewusster Schritt zurück.

Ein Schritt für heute: Zeichnen Sie einen Halter oder eine Montageplatte, exportieren Sie DXF und schicken Sie die Datei an einen Laserschneider. Der ganze Wert des Programms zeigt sich in diesem einen Ablauf.

Zwei Fragen: Ist das Verständnis des Solver-Verhaltens für Sie eine Lerninvestition oder Zeitverschwendung? Und wird die fehlende 3D-Fase/Verrundung bei Ihrem nächsten Teil wirklich stören?

SolveSpace parametrische CAD-Arbeitsumgebung mit Property Browser
SolveSpace Arbeitsbereich: Minimalistische parametrische Konstruktion mit textbasiertem Property Browser. Bild: Stringybark, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons.
In SolveSpace animierter Hart-Inversor, ein Geradführungsgetriebe
Hart-Inversor in SolveSpace: ein Sechsgelenkgetriebe, das eine Kreisbewegung in eine Gerade umsetzt; gleichfarbige Glieder sind gleich lang. Bild: Doodle77, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons.

Quellen

  1. SolveSpace, „Features” — offizielle Funktionsliste, abgerufen am 7. November 2026. solvespace.com/features.pl
  2. SolveSpace, „Download” — Version 3.3 und Plattformen, abgerufen am 7. November 2026. solvespace.com/download.pl
  3. SolveSpace, „Technology: Solving Constraints” — Solver-Architektur, abgerufen am 7. November 2026. solvespace.com/tech.pl
  4. GitHub, „solvespace/solvespace — Release v3.3″ — veröffentlicht am 21. Oktober 2026; Binärgrößen und Versionshinweise. github.com/solvespace/solvespace
  5. Wikipedia, „SolveSpace” — abgerufen am 7. November 2026; Sekundärquelle für Version, Lizenz, Geschichte und Einschränkungen. en.wikipedia.org/wiki/SolveSpace
  6. Alexandre Prokoudine, „SolveSpace 2D/3D CAD software released under terms of GPL”, Libre Arts — 23. August 2013. librearts.org
  7. Jeremy S. Cook, „SolveSpace: Light Weight Open Source 3D CAD”, Embedded Computing Design — 1. Dezember 2022. embeddedcomputing.com (Archiv)
  8. Alexandre Prokoudine, „A survey of free CAD systems”, LWN.net — 6. Februar 2023. lwn.net (Archiv)

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